Heute vor drei Jahren überfiel die Terrororganisation Hamas Israel. Rund 1.200 Menschen wurden ermordet, Hunderte verschleppt. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, Familien und Schicksale.Wir gedenken heute der Opfer des 7. Oktober. Wir denken an ihre Angehörigen und an all jene, deren Leben durch diesen barbarischen Terror für immer verändert wurde. 🇮🇱 Der 7. Oktober mahnt uns aber auch, Antisemitismus, Hass und Menschenfeindlichkeit niemals gleichgültig hinzunehmen. Jüdisches Leben muss in Deutschland sicher und selbstverständlich möglich sein.Ich selbst bin in einer Diktatur aufgewachsen. Ich weiß deshalb aus eigener Erfahrung, dass Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind. Sie müssen geschützt und immer wieder verteidigt werden.Das gilt gerade in einer Zeit, in der wir erleben, dass politische Kräfte stärker werden, die unsere freiheitliche Ordnung infrage stellen. Wenn in Berlin in Teilen antisemitische und freiheitsfeindliche Positionen Raum gewinnen und in Sachsen-Anhalt erstmals ein Ministerpräsident einer rechtsextremen Partei möglich erscheint, der Rüstungsgüter für seine "Remigrations-Phantasien" einsetzen möchte, darf uns das nicht gleichgültig lassen.🕯️🕊️ Wir gedenken heute der Opfer des Hamas-Terrors. Und lassen wir sie uns zugleich Mahnung sein: gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit aufzustehen – und für Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit einzutreten.
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