AKK ist neue Vorsitzende der CDU Deutschlands

31. Parteitag der CDU

Foto: Tobias Koch
Foto: Tobias Koch
Neue CDU-Vorsitzende ist Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie setzte sich in der Stichwahl mit 517 Stimmen gegen Friedrich Merz durch, der 482 Stimmen auf sich vereinen konnte. Meinen herzlichen Glückwunsch!

Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue Vorsitzende der CDU Deutschlands. Sie bedankte sich bei allen Delegierten für die Unterstützung. Sie bedankte sich auch bei ihren Mitbewerbern für den fairen Wettbewerb. „Ein Wettbewerb, um den uns alle beneidet haben“, sagte sie sichtlich bewegt, „ein Wettbewerb der insbesondere im Geist der Fairness geführt wurde. In dem Geiste, der uns alle ein.“ Zu den ersten offiziellen Gratulanten gehörten Friedrich Merz und Jens Spahn.

Friedrich Merz dankte „für eine spannende Zeit“ und einen fairen Wettkampf. Er bat die Delegierten: „Ich möchte Sie alle bitten, jetzt ihre volle Unterstützung unserer neuen Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer zu geben.“ Merz blickte dankbar auf die letzten Wochen zurück. Die Debatte sei ein Musterbeispiel an Demokratie gewesen. und ein Prozess, um den uns alle anderen Parteien in Deutschland beneiden.“ Merz kündigte an, der Partei auch in den nächsten Jahren „dort, wo es gewünscht ist, zu unterstützen“.

Auch Jens Spahn dankte für einen fairen Wahlkampf. Er kündigte an, für das Präsidium zu kandidieren.

„Dies ist für mich ein besonderer Moment, ein besonderer Tag“, hatte Annegret Kramp-Karrenbauer zu Beginn Ihrer Vorstellung gesagt. „Es ist ein Tag, an den ich nicht gedacht habe, als ich 1981 in die Partei eingetreten bin.“

Damals sei die Stimmung in Deutschland nicht gut gewesen, „Schwarzmalerei und Untergangsstimmung“, sei damals weit verbreitet gewesen. In ihrer Heimatregion standen soziale Umbrüche bevor, nicht zuletzt durch das drohende Ende der Kohleförderung.

„Die CDU von damals“ habe sie fasziniert, weil die CDU schon damals die Partei war, „die mit Mut und Optimismus und Lust auf Zukunft“ eine besondere Strahlkraft ausgestrahlt habe. Diese optimistische CDU wolle sie auch in Zukunft so haben, so AKK. Dagegen stünden derzeit die Angriffe der Populisten, die die aktuellen Herausforderungen als Untergangsszenarien verkauften.

Es gehe darum, „ob wir wie in den 80er Jahren den Mut haben, nicht dem Zeitgeist hinterherzulaufen, sondern eigene Ideen zu entwickeln“, so AKK. Letzten Endes sei es die Antwort auf die Frage, „ob wir den Mut haben, unsere Komfortzone zu verlassen“. Die Bürger wollten handlungsstarke Parteien, nicht endlose Debatten.

Man müsse den Mut haben „zu einem starten Europa“, das die Lebensumstände der Menschen verbessere. „wenn wir diesen Mut haben, dann leben wir in einem Deutschland, das Enzwicklung nicht fürchtet sondern Digitalisierung lebt.“ Deutschland werde es mit Mut schaffen, modernste Schulen, modernste Bildung und modernste Arbeitsstellen zu haben. „Wenn wir den Mut haben, dann stellen wir sicher, dass sich Leistung lohnt!“ Das beginne beim Arbeitsplatz und ende nicht bei der Rente.

„Wenn wir den Mut haben, dann machen wir einen starken Staat. Einen Staat, der sich nicht auf der Nase herumtanzen lässt.“ Weder von Clans noch von Kleinkriminellen, Steuerbetrüger G20

„Wir wollen Staatsbürger, die diesen Staat aktiv gestalten, die wissen, dass es Rechte und Pflichten gibt. Diesen Staat gibt es nicht zum Nulltarif. Dieser Staat ist es Wert, dass man sich dafür einsetzt.“ Dafür müsse man den Menschen den richtigen Rahmen geben –Freiraum einräumen aber auch Verpflichtungen einfordern.

„Wir brauchen eine starke CDU, keine, die beliebig ist. Wir brauchen eine CDU, die einen klaren Kompass hat.“ Das „C“ gebe die Richtung vor. Die CDU habe Orientierung und richte daran ihre Politik aus. Nur dann könne die vielleicht größte Herausforderung der CDU erfolgreich bewältigt werden: „Ich will dass die CDU eine starke Volkspartei bleibt. Diese Welt braucht eine starke CDU.“

„Ich stehe hier so wie ich bin und so, wie mich das Leben geformt hat. Und darauf bin ich stolz.“ AKK verweist auf ihre langjährige Erfahrung an der Spitze von Partei und Ministerien sowie als Ministerpräsidentin im Saarland. Sie habe in 18 Jahren gelernt, „zu führen“, mit leisen Tönen und nicht als Lautsprecherin. Genauso wolle sie auch künftig verfahren.

Quelle: cdu.de

 

 

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