DLRG-Petition zur Rettung der Schwimmbäder in Deutschland

Pressemitteilung

Jens Lehmann lobt nach öffentlicher Anhörung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Initiative der Lebensretter

Jens Lehmann, Leipziger Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Petitionsausschuss, hat die bundesweite Initiative der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) gewürdigt, auf die gefährliche Situation bei der Infrastrukturversorgung durch Schwimmbäder aufmerksam zu machen.

Nach Abschluss einer öffentlichen Anhörung zur eingereichten Petition am vergangenen Montag sagte Lehmann als zuständiger Berichterstatter: „Ich bin der DLRG dankbar, dass sie diesem wichtigen Thema durch die Petition bundesweit Aufmerksamkeit verschafft hat. Die öffentliche Anhörung hat noch einmal deutlich gemacht, wie ernst die Situation ist. Als Erzieher schmerzt mich vor allem die Aussage, dass rund ein Viertel der Grundschulen aus Kapazitätsgründen keinen Schwimmunterricht mehr anbieten können. Damit besteht die Gefahr, dass die Anzahl von Nichtschwimmern und damit auch die bereits hohe Zahl von Unfallopfern beim Baden weiter ansteigen.“

Zwar sieht Lehmann in erster Linie Kommunen und Länder in der Pflicht, für eine auskömmliche Versorgung von Schwimmbädern in ihren Kommunen zu sorgen. Aber angesichts der immensen Kosten, die für eine Behebung des Sanierungsstaus und für die Schaffung neuer Hallenkapazitäten veranschlagt werden, sagte der Abgeordnete: „Hier ist eine Kraftanstrengung notwendig, bei der wir uns nicht mit Verweis auf den Föderalismus aus der Verantwortung stehlen dürfen. Wenn aufgrund fehlender Daseinsvorsorge bei Schwimmhallen ein signifikantes Sicherheitsrisiko für unsere Bevölkerung besteht, muss der Bund zusammen mit den Ländern direkt helfen. So, wie wir dies auch beim Digitalpakt getan haben.“

Inhaltsverzeichnis
Nach oben