Die Deutsche Einheit: Erinnern – Anerkennen – Brücken bauen

Informationen zum Positionspapier

Vor 30 Jahren brachten die Deutschen in der DDR die Mauer zum Einsturz. Damit endete die jahrzehntelange Teilung unseres Landes. 30 Jahre Mauerfall und Deutsche Einheit – ein Anlass zur Freude. Zeit, auf das Geleistete zurückzuschauen, aber auch nach vorne zu schauen. In der Fraktionssitzung vom 19. März 2019 haben wir das Positionspapier „Die Deutsche Einheit: Erinnern – Anerkennen – Brücken bauen“ beschlossen.

Für uns dürfen Erinnerung, Aufarbeitung und Wiedergutmachung auch nach 30 Jahren nicht an Bedeutung verlieren. Das sind wir den Opfern dieses Unrechts auch in Zukunft schuldig. 
Ein unabhängiger Bundesbeauftragter soll für die Opfer der SED-Opfer ein vertrauenswürdiger Ansprechpartner sein. Die Geschichte zwangsadoptierter Kinder ist noch immer unklar. Hierzu brauchen wir mehr Erkenntnisgewinn durch Forschung.‎ Die Rekonstruktionsarbeit der Stasi-Akten muss weitergehen – mit Unterstützung neuer Technik. Wir wollen Forschung und Lehre weiter verstärken, um das ganze Ausmaß des Unrechts zu erfassen. Wir müssen dem Gedenken und den Lehren aus beiden Diktaturen mehr Raum verschaffen. Auch in den Lehrplänen. Mit dem Wissen über das Wesen einer Diktatur lernt man den Wert der Demokratie zu schätzen. 

Das Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Die Deutsche Einheit: Erinnern – Anerkennen – Brücken bauen“ vom März 2019 finden Sie hier

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